Domain Driven Design (DDD)
Domain Driven Design bildet das konzeptionelle Fundament unserer Architektur. DDD hilft dabei, die Komplexität der KI-Plattform zu beherrschen und eine saubere, wartbare Struktur zu schaffen:
Kontext-Sicht
Die Entwicklung der KI-Plattform folgt einem systematischen Ansatz, der bewährte Softwarearchitektur-Prinzipien mit den spezifischen Anforderungen des Public Sector verbindet. Diese Methodik gewährleistet eine strukturierte, nachvollziehbare und zukunftssichere Implementierung.
Domain Driven Design (DDD)
Domain Driven Design bildet das konzeptionelle Fundament unserer Architektur. DDD hilft dabei, die Komplexität der KI-Plattform zu beherrschen und eine saubere, wartbare Struktur zu schaffen: Warum DDD für unsere KI-Plattform? - Fachliche Orientierung: Jede Domäne repräsentiert einen eigenständigen Geschäftsbereich mit klaren Verantwortlichkeiten - Team-Autonomie: Entwicklungsteams können sich auf ihre Fachdomäne spezialisieren und eigenverantwortlich arbeiten - Skalierbarkeit: Domänen können individuell entwickelt und skaliert werden - Fehler-Resilienz: Probleme bleiben domänenspezifisch isoliert Die KI-Plattform vereint verschiedene komplexe Fachbereiche: von der technischen KI-Modell-Orchestrierung über Benutzerverwaltung bis hin zu Finanzmanagement und Compliance. Durch DDD können wir diese unterschiedlichen fachlichen Anforderungen strukturiert adressieren.
Bounded Context und Context Mapping
Core Domänen der KI-Plattform:
- User Management - Identitätsverwaltung und grundlegende Autorisierung
- KI Modelle & Inference - LLM-Orchestrierung und Model Management
- Finanz-/Abrechnungsmanagement - Usage-Tracking, Billing und Rate Limits
- Observability - Monitoring, Logging und Tracing
- Security & Compliance - Audit, DSGVO und Policy-Enforcement
Jede Domäne fungiert als eigenständiger Bounded Context mit:
- Eigener fachlicher Sprache (Ubiquitous Language)
- Klar definierten Schnittstellen zu anderen Kontexten
- Autonomer Datenverantwortung und -modellierung
- Spezifischen Geschäftsregeln und -invarianten
Context Mapping definiert die Beziehungen zwischen den Domänen, wie beispielsweise:
- Shared Kernel für gemeinsame Grundtypen (User Identity, Audit Events)
- Published Language für standardisierte APIs (OpenAI-kompatible Schnittstellen)
- Anti-Corruption Layer zur Integration externer Systeme
Architekturpatterns und -stil
Microservices-Architektur: Jede Domäne wird als eigenständiger Service implementiert, was unabhängige Entwicklung, Deployment und Skalierung ermöglicht.
Event-Driven Architecture: Domain Events ermöglichen lose Kopplung zwischen Services. Geschäftsereignisse werden asynchron über Event Streaming propagiert.
API-First Design: Alle Services werden mit API-first Ansatz entwickelt. OpenAPI-Spezifikationen dienen als Verträge zwischen Teams und ermöglichen parallele Entwicklung.
Hexagonal Architecture: Services folgen dem Ports-and-Adapters-Pattern, wodurch Geschäftslogik von technischen Details entkoppelt wird.
CQRS und Event Sourcing: Für komplexe Domänen wie Abrechnungsmanagement wird Command Query Responsibility Segregation eingesetzt, kombiniert mit Event Sourcing für vollständige Audit-Trails.